Die Gäa-Richtlinien in den Bereichen Erzeugung und Verarbeitung orientieren sich an den höchsten Bio-Standards über die EU-VO hinaus. Die strengen Richtlinien beinhalten auch Auflagen zum Naturschutz und zu sozialen Kriterien.

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Die Tulpe

Tulipa

Bei der Pflanze des Monats habe ich mich heute für die Tulpe entschieden, auch wenn wir diese Zwiebelgewächse nicht im Verkauf haben.

Tulpen (Tulipa) gehören zur Familie der Liliengewächse und sind die mit Abstand größte und variantenreichste Zwiebelblumengattung, die in Mittel- und Südeuropa, Nordafrika und Vorder- bis Zentralasien beheimatet sind.

Insbesondere in den Niederlanden waren die Zwiebelblumen äußerst begehrt. Nach 1600 entwickelte sich ein lukrativer Handel mit den kleinen Kostbarkeiten. Die Preise schnellten aufgrund der großen Nachfrage rasch in die Höhe. 1637 erreichte die Euphorie um die begehrten Tulpenzwiebeln ihren Höhepunkt, anschließend brach der Markt abrupt ein. Die Tulpenmanie, auch Tulpenfieber genannt, ging als erste Spekulationsblase der Wirtschaftsgeschichte in die Geschichte ein.

Bereits damals gab es ca. 800 verschiedene Sorten der Tulpe. Heutzutage ist das Sortiment kaum noch zu überblicken – Experten schätzen, dass aktuell mindestens 5000 Arten und Sorten erhältlich sind. Sie werden je nach Blütenform in verschiedene Sortengruppen eingeteilt, zum Beispiel in Darwin-Tulpen, Papageien-Tulpen oder Lilienblütige Tulpen.

Die schönsten Tulpen sind für mich aber immer noch die Wildtulpen. Mit ihrem zierlichen Wuchs zieren sie jeden Garten. Sie sind robust und kommen im Gegensatz zu den großen Verwandten zuverlässig jedes Jahr wieder. Und wenn man Glück hat, vermehren sie sich reichlich über Samen oder Tochterzwiebeln.

Wildtulpen im Eingangsbereich der Gärtnerei